Dienstag, 29. April 2014

»Das Leben gibt uns genau den Lehrer,
den wir im Moment brauchen. 
Das schließt jede Moskito ein, 
jedes Unglück, jede rote Ampel, 
jeden Stau, jeden unerträglichen 
Vorgesetzten oder Arbeiter, 
jede Krankheit, jeden Verlust, 
jeden Moment des Glücks oder der Depression, 
jede Sucht, 
jedes Stück Müll, 
jeden Atemzug. 
Jeder Moment ist der Guru.«

Charlotte Joko Beck

Sonntag, 27. April 2014


Herzrhythmusstörungen – Naturheilkundliche Lösungen

Leiden Sie manchmal an Herzklopfen oder unregelmässigem Herzschlag? Wird Ihnen dabei öfter schwindelig oder fühlen Sie sich benommen? Oder fühlen Sie sich manchmal auch einfach nur müde und schwach und wissen nicht, warum? Herzrhythmusstörungen könnten die Ursache sein. Herzrhythmusstörungen können Angst machen und sind auch nicht immer harmlos. Ein Therapeut sollte daher Ihre erste Ansprechperson sein!!! Doch hält auch die Naturheilkunde zahlreiche Möglichkeiten bereit, die Sie bei Herzrhythmusstörungen begleitend einsetzen können.

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/herzrhythmusstoerungen.html#ixzz304YHDK5T

Dienstag, 15. April 2014

Vorher : Nachher

Ich teile mein Leben in "Vorher" und "Nachher" ein.
Vor der Stunde 0 und nach der Stunde 0.
Das mag seltsam klingen, macht aber Sinn wenn man sich vor Augen hält, daß sich mit diesem Moment mein ganzes Leben geändert hat.
Wir implizieren in der Regel, daß Veränderungen negativ sind. Es gibt aber eben so viele positive Aspekte wie negative.
Negativ ist mein grundsätzlich veränderter Gesundheitsstatus. Es ist nicht allein der Defi als solcher, sondern auch die damit einhergehenden Begleiterscheinungen. Gelegentliches Vorhofflimmern und die damit verbundene Angst, daß es sich zu einem Kammerflimmern ausweiten könnte. Generell die Angst vor Kammerflimmern. Besonders gravierend ist aber die extrem variierende "Tagesform". Es gibt Tage, da schaffe ich gar nichts. Es geht einfach nicht. Ich sitze vor dem Computer oder lese ein Buch. Wenn es hoch kommt koche ich mir noch etwas zu essen. Mein Schlafbedürfnis ist an solchen Tagen überdurchschnittlich hoch. Und dann gibt es wieder Tage, an denen fluppt es. Ich kann etwas einkaufen gehen, die Wäsche zum Waschen in den Keller bringen und manchmal sogar die gewaschene Wäsche wieder hochtragen und aufhängen. Aufräumen, spülen und etwas umfangreicheres kochen. Leider weiß ich vorher nie so genau, was morgen für ein Tag sein wird und so muß ich gelegentlich auch mal Termine und Verabredungen absagen.
Positiv ist eindeutig die Tatsache, daß ich nicht mehr falschen Zielen hinterher laufe und mich damit selbst erheblich unter Druck setze. Ich wollte immer "normal" sein, so wie "alle". Normal sein war für mich das Erstrebenswerteste überhaupt. Normal arbeiten, normal Geld verdienen...
Erst heute - nachher also - weiß ich, was für ein großes Geschenk das ist, nicht normal zu sein!
Bei schönem Wetter zu Beispiel kann ich mich schon morgens auf den Balkon setzten oder nachmittags in ein Café oder Biergarten gehen während die "Normalen Menschen" in ihrem miefigen Büro ausharren müssen bis die acht Stunden rum sind.
Das ist nur eins von vielen möglichen Beispielen.
Merke:
Es gibt nichts auf der Welt, was nur negativ oder nur positiv ist! Alles hat zwei Seiten. Wir schauen meistens nur auf die vermeintlich schönere.

Samstag, 12. April 2014

Meine erste Auseinandersetzung mit den Ereignissen vom 18.6.2012.

Stunde 0

Alles zu Ende und doch nicht vorbei.
Alles anders und doch nicht neu.
Einmal zum Himmel und wieder zurück.
Einmal zur Hölle und dann ins Glück.

Die Zeit blieb stehen, das Herz raste los.
Doch Gottes Liebe ist unendlich groß.
Der Körper explodierte, ein Schrei in der Nacht.
Ein Schlag hat es wieder in Balance gebracht.

Die Stunde 0, als alles begann.
Das Ende, der Anfang.
Das Leid und das Glück.
Und ich weiß nicht so recht...
Will ich überhaupt zurück?

24.9.2012


Freitag, 11. April 2014

    
  1969
2014







In Herzensangelegenheiten...

Wenn einem das Universum einen Ball vor die Füße spielt sollte man nicht lange überlegen sondern zutreten.
Krankheit, Kunst, Spiritualität. Alles gehört zusammen bei mir.
Ich bin mehr als die Summe meiner Einzelteile.
Ich mache meine Erkrankung (erneut) öffentlich um den Menschen zu zeigen, daß man auch mit einer derart schweren Erkrankung ein angenehmes Leben haben kann und daß Glück und Zufriedenheit nicht zwingend mit den äußeren Umständen zu tun hat.
Zudem möchte ich Eltern mit herzkranken Kindern Mut machen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Hier zunächst die Diagnose, bzw der aktuelle Stand der Dinge, damit man weiß wovon ich spreche.

Fachchinesisch:

Komplexes zyanotisches Herzvitium mit
-Tricuspidalatresie (Ic nach Edwards)
- partieller Lungenvenenfehlmüdung (LOPV über Vene in Vena anonyma)
- nicht restriktivem Ventrikelseptumdefekt
- nicht restriktivem ASD
- Banding der Arteria pulmonalis, 1970 Uniklinik Düsseldorf
- Anlage eines zentralen aortopulmonalen Prothesenshunts (6 mm Goretex) und
Resektion der Aortenisthmusstenose und Goretex-Patch-Erweiterung, 2002 Deutsches Herzzentrum München

Monomorphe vetrikuläre Tachykardie mit einer Zykluslänge von 240 ms am 18.06.2012
- begleitende Präsynkope
- Terminierung durch einmalige Defibillation
Implantation eines subkutanen ICD´s, 2012 Uniklinik Münster

Deutsche Übersetzung:

Lediglich die linke Herzkammer ist aktiv, die rechte ist verkümmert und nicht funktional.
- Loch in der Vorhofscheidewand
- Mischblut, keine getrennten Kreisläufe
-bedingt dadurch einen weitaus geringeren Sauerstoffgehalt im Blut (75% in Ruhe)
Kammerflimmern mit kurzzeitiger Nahtoderfahrung im Juni 2012

Ich werde hier zukünftig über mein Leben in allen Facetten berichten, von allen Höhen und Tiefen, von Ängsten und Hoffnung.